Für Menschenrechte und Demokratie

Wir sind eine Initiative Odenwälder Bürgerinnen und Bürger, die sich am 04. Oktober 2006 gebildet hat. Unmittelbarer Anstoß waren die im Sommer angekündigten Neonazi-Aufmärsche im Odenwald. Wir wollen auf einer möglichst breiten gesellschaftlichen Basis viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen für eine Mitarbeit gewinnen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, intolerantes Verhalten, Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nachhaltig zu bekämpfen.

Wir wollen eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen anstoßen.

Wir freuen uns über Menschen, die auch daran interessiert sind und diese Ziele teilen.

Machen Sie mit!

Rechtsextreme können nur da laut sein, wo wir zu leise sind.

Offener Brief an den Präsidenten der Eintracht Ffm

 

 An die

 Eintracht Frankfurt e.V.

 Herrn Präsident Peter Fischer

Mörfelder Landstr. 362

60528 Frankfurt/Main 

                Für ein gewaltfreies und

respektvolles Miteinander

 

info@odenwald-gegen-rechts.de

www.odenwald-gegen-rechts.de

 

 

 

               13.01.2018

 

Betreff:   Haltung des Eintracht-Präsidenten zum  Umgang mit der AfD

Sehr geehrter Herr Fischer,  

in der Frankfurter Rundschau vom 6. Januar 2018 haben wir Ihre Stellungnahme zu Ihrer Einstellung gegenüber der AfD und deren Anhängern gelesen. Sie trifft bei unserem Bündnis, das sich seit über 11 Jahren für Menschenrechte und Demokratie und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzt, auf große Zustimmung.

Wir möchten Sie darin bestärken, auch bei möglichen Einflussnahmen seitens der AfD bei Ihrer weltoffenen und toleranten Haltung zu bleiben.

Dem Zitat von Petra Roth "Ich wünsche mir mehr Peter Fischers" schließen wir uns uneingeschränkt an.

 

Mit freundlichen Grüßen

Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun  

Ein Appell an die Menschen Europas

OE 19.09.2017 Gabriele Lermann

Ausstellung: Amnesty International zeigt anhand einer Wanderausstellung die Situation an Europas Grenzen  

AI-Referentin Ingeborg Heck-Böckler erklärt ihre Ausstellungswände. Im Vordegrund (von links) Aristide Sambou, Koordinator der IKW Odenwald, Hussein Aljak, in Höchst lebender syrischer Flüchtling, dahinter (von links) Harald Staier von Odenwälder Bündnis gegen Rechts und der erste Gemeindebeigeordnete Karl-Heinz Amos.

 

Höchst. Bilder, Fakten und Daten, die tief berühren, zeigt derzeit eine Ausstellung der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ (AI) im Höchster Rathaus. Bei gutem Zuspruch fang die Vernissage am vergangenen Donnerstag statt. 

„Europa was machst du an deinen Grenzen“ titelt die Wanderausstellung, die das Odenwälder Bündnis gegen rechts im Rahmen der Interkulturellen Woche nach Höchst geholt hat.

Kontinuierlich stark gegen rechtes Gedankengut

 

 

                  Peter Rittmeyer (von links), Michael Reuter, Irmhild Rittmeyer, Jutta Emig, Harald Staier,

                  Eva Heldmann, Elke und Klaus Peter Rösler, Jörg Springer, Rüdiger Holschuh und

                  Staatssekretär Christian Lange. Foto: Odenwald gegen Rechts

 

Gabriele Lermann

Preisverleihung: Bündnis „Odenwald gegen Rechts – Bunt statt Braun“ vom Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet.  

Odenwaldkreis/Heidelberg. „Engagement für unsere Demokratie ist unabdingbar". Anlass gibt dieser Leitsatz dem Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT), im Jahr 2000 vom Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründet, alljährlich Initiativen, Vereine und Gruppen für besonders nachhaltiges Engagement auszuzeichnen. Am Montag, 3. Juli, fand die Preisverleihung  für den Südeutschen Raum des Wettbewerbes 2016 in Heidelberg statt.

„Warum ich erzähle…“

 

Meine Geschichte ist keine besondere. Es ist die Geschichte von eineinhalb Millionen Kindern, die keine Stimme mehr haben, um sie zu erzählen.

 

 

Gespräch mit der Zeitzeugin Henriette Kretz

   

Dienstag, 07. März 2017

19:30 Uhr

Kloster Höchst,

Kirchberg 3, 64739 Höchst im Odenwald

 

Henriette Kretz wurde am 26. Oktober 1934 in einer jüdischen Familie in Polen geboren. Immer wieder musste sich die Familie vor den heranrückenden Deutschen verstecken.

Sie starben, weil sie anders aussahen, anders dachten, anders lebten.

Ergänzend zur Schau „Mensch, du hast Recht(e)“ werden die Morde heutiger Rechtsextremer in der Ausstellung „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990“ thematisiert.

Rosen und Kieselsteine zum christlichen und zum jüdischen Totengedenken

Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstaltet die Stolperstein-Initiative Michelstadt auch 2016 zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938 wieder einen Rundgang zu einer Reihe der in Michelstadt verlegten 59 Stolpersteine.

Zehn Jahre Aufklärungsarbeit

„ODENWALD GEGEN RECHTS" Bündnis blickt mit Festakt auf das bisher Geleistete zurück

Von Michel Lang 

MICHELSTADT. Mit einer Feier im Michelstädter Patat-Kleinkunstkeller haben Mitglieder und Gäste am Samstag    das zehnjähri­ge Bestehen der Initiative „Oden­wald gegen Rechts - bunt statt braun" gewürdigt.

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