Für Menschenrechte und Demokratie

Wir sind eine Initiative Odenwälder Bürgerinnen und Bürger, die sich am 04. Oktober 2006 gebildet hat. Unmittelbarer Anstoß waren die im Sommer angekündigten Neonazi-Aufmärsche im Odenwald. Wir wollen auf einer möglichst breiten gesellschaftlichen Basis viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen für eine Mitarbeit gewinnen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, intolerantes Verhalten, Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nachhaltig zu bekämpfen.

Wir wollen eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen anstoßen.

Wir freuen uns über Menschen, die auch daran interessiert sind und diese Ziele teilen.

Machen Sie mit!

Rechtsextreme können nur da laut sein, wo wir zu leise sind.

„Warum ich erzähle…“

 

Meine Geschichte ist keine besondere. Es ist die Geschichte von eineinhalb Millionen Kindern, die keine Stimme mehr haben, um sie zu erzählen.

 

 

Gespräch mit der Zeitzeugin Henriette Kretz

   

Dienstag, 07. März 2017

19:30 Uhr

Kloster Höchst,

Kirchberg 3, 64739 Höchst im Odenwald

 

Henriette Kretz wurde am 26. Oktober 1934 in einer jüdischen Familie in Polen geboren. Immer wieder musste sich die Familie vor den heranrückenden Deutschen verstecken.

 

Sie selbst konnte sich nach dem Tod ihrer Eltern in einem Waisenhaus verstecken und überlebte die Zeit des NS-Terrors.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

 

 

DGB im Odenwaldkreis, Bischöfliches Ordinariat Mainz, Maximilian-Kolbe-Werk,

Odenwald gegen Rechts, Pax Christi Odenwaldkreis, DGB-Jugend Odenwald,

 

Evangelisches Dekanat Odenwald, Katholisches Dekanat Odenwald


   

 

   

 

   

Praktisch gegen Rechts

Strategien gegen Rechtsextremismus 

im Alltag und vor Ort

Vortrag und Workshop

Wann?

17.02.2017 um 19.00 Uhr

Wo?

Jugendherberge

Eulbacher Straße 33

64711 Erbach

 

Ausstellungen „Rechtsaußen, Mittendrin“und "Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990"

 

„RECHTSaußen – MITTENdrin?

 

Eine Ausstellung des „Beratungsnetzwerks Hessen“

über Rechtsextremismus.

Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten

 

13. bis zum 24. Februar 2017

 in der Aula der Georg-Ackermann-Schule

in Breuberg - Rai-Breitenbach

 

              

Zusammen mit dieser Ausstellung zeigt das

Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ seine Ausstellung

 

„Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt       

in Deutschland seit 1990“.

 

 

Ausstellungseröffnung:

Dienstag, dem 14. Februar 2017,

ab 18.00 Uhr

Zu dieser Veranstaltung sind alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger ganz herzlich eingeladen!

 

Die Ausstellung kann von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr in der Aula der Georg-Ackermann- Schule besichtigt werden. Kontakt und Anmeldung telefonisch über 06165 – 3895630.

  

 

 

Wahlerfolge rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien, der Erfolg einer rechtsextremen Jugendkultur und die Akzeptanz rechtsextremer Einstellungen in Teilen der Bevölkerung machen deutlich, dass Facetten von Rechtsextremismus nicht nur „rechtsaußen“, sondern „mittendrin“ in unserer Gesellschaft sind.

 

Doch was ist eigentlich Rechtsextremismus“? Wie verbreiten sind  rechtsextreme Einstellungen tatsächlich, wie entstehen sie und warum ist eine rechtsextreme Erlebniswelt für viele Jugendliche so attraktiv?

 

Und vor allem: Was kann man gegen Rechtsextremismus tun?

 

„RECHTSaußen-MITTENdrin“ des „Beratungsnetzwerks Hessen- gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ bietet zahlreiche Antworten auf diese und weitere Fragen zu diesem Thema. Das Beratungsnetzwerk Hessen möchte mit dieser Ausstellung über Rechtsextremismus aufklären, sowie seine langjährige Beratungserfahrung nutzen, um den Besucherinnen und Besuchern Informationen und konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus (insbesondere in den Feldern Schule, Familie, Verein und Kommune) an die Hand zu geben.

 

 

 

„Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt in Deutschland seit 1990“

 

Diese Ausstellung des Bündnises „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ möchte den vielen kaum bekannten Opfern einen Namen geben, öffentlich machen, dass sie nicht Opfer eines "normalen" Gewaltverbrechens wurden und die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt thematisieren.

 

 

 

Außerdem werden Ergebnisse eines Unterrichtsprojekts zum Thema „Vorurteile“ vorgestellt, das vor kurzem an der Georg-Ackermann-Schule durchgeführt wurde.

    

 

Sie starben, weil sie anders aussahen, anders dachten, anders lebten.

Ergänzend zur Schau „Mensch, du hast Recht(e)“ werden die Morde heutiger Rechtsextremer in der Ausstellung „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990“ thematisiert.

Rosen und Kieselsteine zum christlichen und zum jüdischen Totengedenken

Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstaltet die Stolperstein-Initiative Michelstadt auch 2016 zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938 wieder einen Rundgang zu einer Reihe der in Michelstadt verlegten 59 Stolpersteine.

Zehn Jahre Aufklärungsarbeit

„ODENWALD GEGEN RECHTS" Bündnis blickt mit Festakt auf das bisher Geleistete zurück

Von Michel Lang 

MICHELSTADT. Mit einer Feier im Michelstädter Patat-Kleinkunstkeller haben Mitglieder und Gäste am Samstag    das zehnjähri­ge Bestehen der Initiative „Oden­wald gegen Rechts - bunt statt braun" gewürdigt.

10 Jahre "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun"

Zur Jubiläumsveranstaltung wird das Theater- Projekt von  Andreas Breiing und Carsten Kristofiak "Tischgespräche mit Hitler" aufgeführt.

Das Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ als Anzuhörende zum Thema Rechtsextremismus im Hessischen Landtag

 „Mit Flüchtlingen und Asyl hat die rechte Szene ihr absolutes Thema gefunden“. Diese Aussage des hessischen Verfassungschutzpräsidenten Robert Schäfer bei der Anhörung im Wiesbadener Landtag am 7.9. fasste kurz zusammen, was primär während der 6-stündigen Veranstaltung erörtert wurde. Bei der besonderen Affinität der Rechtsextremisten zu Waffen und Gewalt könnten deren Straftaten auch in Terrorismus enden, warnt Schäfer.

Begrüßung der Zeitzeugen durch Dr. Benjamin Heimerl, Ev. Dekanat Odenwald

Liebe Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen,

und besonders: liebe Zeitzeugen.

Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Grußwort von Odenwald gegen Rechts einleiten soll.

Wünsche ich uns einen schönen Abend? Einen guten Tag? Oder gar Viel Spaß?  

Alle Begrüßungen scheinen mir völlig unangemessen.

„Fragt uns, so lange wir noch antworten können!“

Öffentliche Veranstaltung mit Überlebenden des

 nationalsozialistischen Terrors

am 22. Juni 2016 im Koster Höchst

Sie haben den Holocaust überlebt und in Nazi-Konzentrationslagern die Hölle erlebt. Seit Jahren kämpfen sie unermüdlich gegen das Vergessen und das vergiftete Gedankengut der rechten Szene. „Wir müssen dies alles unseren Kindern und Enkelkindern erzählen, damit das, was wir erlebt haben, nie wieder passiert.“ (Birkenau-Häftling  Jacek Zieliniewicz)

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