Für Menschenrechte und Demokratie

Wir sind eine Initiative Odenwälder Bürgerinnen und Bürger, die sich am 04. Oktober 2006 gebildet hat. Unmittelbarer Anstoß waren die im Sommer angekündigten Neonazi-Aufmärsche im Odenwald. Wir wollen auf einer möglichst breiten gesellschaftlichen Basis viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen für eine Mitarbeit gewinnen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, intolerantes Verhalten, Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nachhaltig zu bekämpfen.

Wir wollen eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen anstoßen.

Wir freuen uns über Menschen, die auch daran interessiert sind und diese Ziele teilen.

Machen Sie mit!

Rechtsextreme können nur da laut sein, wo wir zu leise sind.

Preisverleihung des Aktiv-Wettbewerb 2016 in Heidelberg

Für das Projekt "Nachhaltigkeit durch Kontinuität" - 10 Jahre Odenwald gegen Rechts- wurde unser Bündnis ausgezeichnet.

Hier die Einladung zur Preisverleihung:

Liebe Preisträgerinnen und Preisträger, 

im vergangenen Jahr wurden Sie für Ihr Projekt als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2016 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) ausgezeichnet. Nun möchten wir Sie sehr gerne in einer öffentlichen Preisverleihung auszeichnen und Ihr Engagement vor Ort würdigen. 

Die Preisverleihung findet  

am Montag, 03. Juli 2017

von 15.00 bis 17.00 Uhr (anschließend Empfang)
Spiegelsaal im Verwaltungsgebäude Prinz Carl

Kornmarkt 1 – 69117 Heidelberg

statt.

(......)

Wir freuen uns darauf, Sie am 03. Juli persönlich kennen zu lernen! 

Mit freundlichen Grüßen 

Johanna Sokoließ

Bundeszentrale für politische Bildung
Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz
Themenbereiche Demokratie und Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 50 / Checkpoint Charlie
10117 Berlin
Tel.: +49 (030) 254504-474
Fax: +49 (030) 254504-478
johanna.sokoliess@bpb.bund.de
www.buendnis-toleranz.de
www.bpb.de

 

 

  

„Warum ich erzähle…“

 

Meine Geschichte ist keine besondere. Es ist die Geschichte von eineinhalb Millionen Kindern, die keine Stimme mehr haben, um sie zu erzählen.

 

 

Gespräch mit der Zeitzeugin Henriette Kretz

   

Dienstag, 07. März 2017

19:30 Uhr

Kloster Höchst,

Kirchberg 3, 64739 Höchst im Odenwald

 

Henriette Kretz wurde am 26. Oktober 1934 in einer jüdischen Familie in Polen geboren. Immer wieder musste sich die Familie vor den heranrückenden Deutschen verstecken.

Praktisch gegen Rechts

Strategien gegen Rechtsextremismus 

im Alltag und vor Ort

Vortrag und Workshop

Wann?

17.02.2017 um 19.00 Uhr

Wo?

Jugendherberge

Eulbacher Straße 33

64711 Erbach

 

Ausstellungen „Rechtsaußen, Mittendrin“und "Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990"

     „RECHTSaußen – MITTENdrin?

     in Breuberg 

                Zusammen mit dieser Ausstellung zeigt das

Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ seine Ausstellung

 

„Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt       

in Deutschland seit 1990“.  

Wahlerfolge rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien, der Erfolg einer rechtsextremen Jugendkultur und die Akzeptanz rechtsextremer Einstellungen in Teilen der Bevölkerung machen deutlich, dass Facetten von Rechtsextremismus nicht nur „rechtsaußen“, sondern „mittendrin“ in unserer Gesellschaft sind.

 Doch was ist eigentlich Rechtsextremismus“? Wie verbreiten sind  rechtsextreme Einstellungen tatsächlich, wie entstehen sie und warum ist eine rechtsextreme Erlebniswelt für viele Jugendliche so attraktiv? Und vor allem: Was kann man gegen Rechtsextremismus tun?

 

 „RECHTSaußen-MITTENdrin“ des „Beratungsnetzwerks Hessen- gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ bietet zahlreiche Antworten auf diese und weitere Fragen zu diesem Thema. Das Beratungsnetzwerk Hessen möchte mit dieser Ausstellung über Rechtsextremismus aufklären, sowie seine langjährige Beratungserfahrung nutzen, um den Besucherinnen und Besuchern Informationen und konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus (insbesondere in den Feldern Schule, Familie, Verein und Kommune) an die Hand zu geben.

 

 „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt in Deutschland seit 1990“

 Diese Ausstellung des Bündnises „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ möchte den vielen kaum bekannten Opfern einen Namen geben, öffentlich machen, dass sie nicht Opfer eines "normalen" Gewaltverbrechens wurden und die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt thematisieren.

 

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Sie starben, weil sie anders aussahen, anders dachten, anders lebten.

Ergänzend zur Schau „Mensch, du hast Recht(e)“ werden die Morde heutiger Rechtsextremer in der Ausstellung „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990“ thematisiert.

Rosen und Kieselsteine zum christlichen und zum jüdischen Totengedenken

Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstaltet die Stolperstein-Initiative Michelstadt auch 2016 zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938 wieder einen Rundgang zu einer Reihe der in Michelstadt verlegten 59 Stolpersteine.

Zehn Jahre Aufklärungsarbeit

„ODENWALD GEGEN RECHTS" Bündnis blickt mit Festakt auf das bisher Geleistete zurück

Von Michel Lang 

MICHELSTADT. Mit einer Feier im Michelstädter Patat-Kleinkunstkeller haben Mitglieder und Gäste am Samstag    das zehnjähri­ge Bestehen der Initiative „Oden­wald gegen Rechts - bunt statt braun" gewürdigt.

10 Jahre "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun"

Zur Jubiläumsveranstaltung wird das Theater- Projekt von  Andreas Breiing und Carsten Kristofiak "Tischgespräche mit Hitler" aufgeführt.

Das Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ als Anzuhörende zum Thema Rechtsextremismus im Hessischen Landtag

 „Mit Flüchtlingen und Asyl hat die rechte Szene ihr absolutes Thema gefunden“. Diese Aussage des hessischen Verfassungschutzpräsidenten Robert Schäfer bei der Anhörung im Wiesbadener Landtag am 7.9. fasste kurz zusammen, was primär während der 6-stündigen Veranstaltung erörtert wurde. Bei der besonderen Affinität der Rechtsextremisten zu Waffen und Gewalt könnten deren Straftaten auch in Terrorismus enden, warnt Schäfer.

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