Für Menschenrechte und Demokratie

Wir sind eine Initiative Odenwälder Bürgerinnen und Bürger, die sich am 04. Oktober 2006 gebildet hat. Unmittelbarer Anstoß waren die im Sommer angekündigten Neonazi-Aufmärsche im Odenwald. Wir wollen auf einer möglichst breiten gesellschaftlichen Basis viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen für eine Mitarbeit gewinnen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, intolerantes Verhalten, Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nachhaltig zu bekämpfen.

Wir wollen eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen anstoßen.

Wir freuen uns über Menschen, die auch daran interessiert sind und diese Ziele teilen.

Machen Sie mit!

Rechtsextreme können nur da laut sein, wo wir zu leise sind.

Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt in Deutschland seit 1990

21. Januar bis 11. März 2016 Landratsamt des Odenwaldkreises Michelstädter Str. 12,  64711 Erbach, Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr. 8 – 12 , Do. 14 –17.30 

Ausstellungseröffnung: 21.01.2016 , 17.30 Uhr

Help – Benefiz mit Kunst und Musik für Sea-Watch

    

Drei Live-Bands und 30 Künstler gestalten am Samstag, 17. Oktober, „Help“, eine Veranstaltung zugunsten der Flüchtlings-Rettung im Mittelmeer.

Hand drauf - der Odenwald ist bunt

Landrat Frank Matiaske war einer der ersten, die dem Aufruf des Bündnisses „Odenwald gegen rechts“ gefolgt sind und die Vielfalt im Odenwald mit einem bunten Handabdruck begrüßt haben. Noch viele Hände folgten beim Auftakt der 

Interulturellen Woche Odenwald. Ein ganzes Jahr lang will das Bündnis „Odenwald gegen rechts“ bei Veranstaltungen mit Farben und Leinwand aufrufen, per farbigen Handabdruck die Aktion „Hand drauf! Der Odenwald ist bunt!“ zu unterstützen. „Bunt statt braun“ so startete das Bündnis 2006 mit seiner Arbeit, Veranstaltungen und Aktionen, die für eine offene und tolerante Gesellschaft in der Region stehen. Nächsten Herbst, zum zehnten Jubiläum, das im Rahmen der IKW 2016  mit einer Benefiz-Gala gefeiert werden soll, werden die bunten Hand-Bekenntnisse versteigert. Der Erlös soll dann der weiteren Arbeit für einen weltoffenen Odenwald zugute kommen. Foto: Gabriele Lermann 

Ausstellung "Legalisierter Raub"

 

Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks. Mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

„Fragt uns, wir sind die Letzten“

Vom glücklichen Kind zum gejagten Opfer

Öffentliche Veranstaltung mit Überlebenden des nationalsozialistischen Terrors

Sie haben den Holocaust überlebt und in Nazi-Konzentrationslagern die Hölle erlebt. Seit Jahren kämpfen sie nun unermüdlich gegen das Vergessen und das vergiftete Gedankengut der rechten Szene. „Wir müssen dies alles unseren Kindern und Enkelkindern erzählen, damit das, was wir erlebt haben, nie wieder passiert.“ (Birkenau-Häftling  Jacek Zieliniewicz)

Eindrucksvolles Zeichen gegen Rassismus

Fünf Schulen des Odenwaldkreises beteiligen sich an Aktion gegen Rassismus

 Dass sich Vielfalt nicht nur auf das Lernangebot beschränkt, machten die Schüler des Odenwaldkreises am Montag in einer spektakulären Aktion deutlich. Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus rief der Kreisschülerrat (KSR) in Kooperation mit dem Bündnis Odenwald gegen Rechts zu der Aktion „Wir sind gegen Rassismus“  am 23.03.2015 auf.  Die Schülervertretungen des Gymnasiums Michelstadt, des Beruflichen Schulzentrums des Odenwaldkreises (BSO),  der Theodor-Litt-Schule (TLS), der Oberzentschule in Beerfelden sowie der Ernst-Göbel-Schule in Höchst folgten diesem Aufruf und setzten ihn mit großem Engagement um. Transparente (ca. 5mx4m) wurden vorbereitet, auf die Schüler und Lehrer Sterne mit eigenen Gedanken zum Thema Rassismus klebten, um damit ein Signal für die Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen zu setzen. Nein zu Rassismus hieß es weithin sichtbar, deshalb erinnerten manche Sterne auch an Nelson Mandela. Alle Schüler waren voll motiviert bei der Sache und sich einig, dass Rassismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist. Angetan von der Mitmachspontanität waren auch Kreisschulsprecher Moritz Rothe und Irmhild Rittmeyer, die als Sprecherin von „Odenwald gegen Rechts“ den gedanklichen Anstoß für diese Demonstration gegeben hatte.

Rechtsrock - Begleitmusik zu Mord und Totschlag

Seit Anfang der 1980er hat sich in Deutschland eine extrem rechte Musikszene herausgebildet. Seit den 1990ern hat sich die Szene zunehmend radikalisiert.

Jugendliche. Soziale Netzwerke. Rechte Szene.

 

Moderne Medien sind Jugendlichen heute so vertraut wie keiner
Generation vor ihr. Kommunikation und Ansprache über soziale
Netzwerke richtig einzuschätzen ist für Jugendliche selbst wie für
Eltern und Lehrer unverzichtbar.

Die Kunst der Versöhnung

25. September 2014 um 19.00 Uhr

Mehrgenerationenhaus Michelstadt

Kellereibergstraße 4

Vom globalen Konflikt zur zwischenmenschlichen Begegnung

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