Für Menschenrechte und Demokratie

Wir sind eine Initiative Odenwälder Bürgerinnen und Bürger, die sich am 04. Oktober 2006 gebildet hat. Unmittelbarer Anstoß waren die im Sommer angekündigten Neonazi-Aufmärsche im Odenwald. Wir wollen auf einer möglichst breiten gesellschaftlichen Basis viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen für eine Mitarbeit gewinnen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, intolerantes Verhalten, Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nachhaltig zu bekämpfen.

Wir wollen eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen anstoßen.

Wir freuen uns über Menschen, die auch daran interessiert sind und diese Ziele teilen.

Machen Sie mit!

Rechtsextreme können nur da laut sein, wo wir zu leise sind.

Für eine gewaltfreie Welt

„Wir demonstrieren für eine friedliche Welt und ein gutes Leben für ALLE!“

Zum Odenwälder Friedensmarsch von Erbach nach Michelstadt am 26. März 2016 ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

„Für eine Welt ohne Grenzen – gegen Rassismus und rechte Hetze“

Wir wollen uns nicht daran gewöhnen, dass Flüchtlingsunterkünfte brennen  und Menschen, die vor Krieg und Tod flüchteten bei uns verhöhnt, angegriffen und verletzt werden.   

Julias Gedanken: Es reicht!

Vor ein paar Wochen war ich noch eine völlig unbedarfte, politisch uninteressierte junge Frau.

Ich hatte gehört, dass es – irgendwo weit weg- Leute gibt, die von Hass und Missgunst getrieben sind.

Dann musste ich entdecken, dass es diese Menschen auch im Odenwald gibt.

Sie verstecken sich hinter einer Partei und glauben daher Narrenfreiheit zu haben.

 Doch das darf nicht sein!

Im Labyrinth des Schweigens

Filmvorführung in den Erbacher Lichtspielen

„Im Labyrinth des Schweigens“ ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2014, das die Vorgeschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse thematisiert.

Im August 2015 wurde dieser Film als deutscher Kandidat für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie bester fremdsprachiger Film benannt.

Am Dienstag, 2. Februar, wird „Im Labyrinth des Schweigens“ um 19 Uhr in den Erbacher Lichtspielen gezeigt.  

 

Häftlinge des Konzentrationslagers Osthofen aus dem Kreis Erbach

Vortrag von Frau Ramona Dehoff, Leiterin der Gedenkstätte Osthofen
am 19. Januar 2016 um 19.00 Uhr
im Historischen Rathaus in Michelstadt, Markt 1

Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt in Deutschland seit 1990

21. Januar bis 11. März 2016 Landratsamt des Odenwaldkreises Michelstädter Str. 12,  64711 Erbach, Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr. 8 – 12 , Do. 14 –17.30 

Ausstellungseröffnung: 21.01.2016 , 17.30 Uhr

Help – Benefiz mit Kunst und Musik für Sea-Watch

    

Drei Live-Bands und 30 Künstler gestalten am Samstag, 17. Oktober, „Help“, eine Veranstaltung zugunsten der Flüchtlings-Rettung im Mittelmeer.

Hand drauf - der Odenwald ist bunt

Landrat Frank Matiaske war einer der ersten, die dem Aufruf des Bündnisses „Odenwald gegen rechts“ gefolgt sind und die Vielfalt im Odenwald mit einem bunten Handabdruck begrüßt haben. Noch viele Hände folgten beim Auftakt der 

Interulturellen Woche Odenwald. Ein ganzes Jahr lang will das Bündnis „Odenwald gegen rechts“ bei Veranstaltungen mit Farben und Leinwand aufrufen, per farbigen Handabdruck die Aktion „Hand drauf! Der Odenwald ist bunt!“ zu unterstützen. „Bunt statt braun“ so startete das Bündnis 2006 mit seiner Arbeit, Veranstaltungen und Aktionen, die für eine offene und tolerante Gesellschaft in der Region stehen. Nächsten Herbst, zum zehnten Jubiläum, das im Rahmen der IKW 2016  mit einer Benefiz-Gala gefeiert werden soll, werden die bunten Hand-Bekenntnisse versteigert. Der Erlös soll dann der weiteren Arbeit für einen weltoffenen Odenwald zugute kommen. Foto: Gabriele Lermann 

Ausstellung "Legalisierter Raub"

 

Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks. Mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

„Fragt uns, wir sind die Letzten“

Vom glücklichen Kind zum gejagten Opfer

Öffentliche Veranstaltung mit Überlebenden des nationalsozialistischen Terrors

Sie haben den Holocaust überlebt und in Nazi-Konzentrationslagern die Hölle erlebt. Seit Jahren kämpfen sie nun unermüdlich gegen das Vergessen und das vergiftete Gedankengut der rechten Szene. „Wir müssen dies alles unseren Kindern und Enkelkindern erzählen, damit das, was wir erlebt haben, nie wieder passiert.“ (Birkenau-Häftling  Jacek Zieliniewicz)

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