DGB und Odenwald gegen Rechts begrüßen Durchgreifen der Polizei gegen Neonazi-Band in Michelstadt

MICHELSTADT. Das rasche Durchgreifen der Polizei gegen den geplanten Auftritt einer Neonazi-Band in Michelstadt wird vom Vorstand des DGB-Ortsverbands Erbach-Michelstadt und der Initiative „Odenwald gegen Rechts“ ausdrücklich begrüßt: „Durch das schnelle und entschiedene Einschreiten der Polizei wurde verhindert, dass die Neofaschisten ihre Veranstaltung durchführen konnten. Der engagierte Einsatz der Polizei, die das Verbot des Nazi-Konzerts bis in die Nachtstunden hinein überwachte, findet unsere volle Unterstützung“, so die DGB-Ortsverbandsvorsitzende und die Sprecherin von Odenwald gegen Rechts. „Michelstadt darf nicht zum Einfallstor und zum Tummelplatz für Neonazis werden. Der Odenwald ist bunt und nicht braun. Neonazis sind hier unerwünscht“. Auch der offene Umgang des Michelstädter Bürgermeisters mit dieser Thematik wird ausdrücklich befürwortet. (Siehe hierzu Bericht im OE vom 13.02.2014)

DGB-Regionsseketär Horst Raupp (Darmstadt) würdigte ebenfalls „das rasche und energische Einschreiten“ der Kolleginnen und Kollegen der Polizei: „Das war richtig gute Arbeit“, betonte Raupp. „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen – und für braune Verbrecher und rechte Sprücheklopfer mit ihrer menschenverachtenden Propaganda ist im Odenwald kein Platz“.