„Fragt uns, wir sind die Letzten“

Vom glücklichen Kind zum gejagten Opfer

Öffentliche Veranstaltung mit Überlebenden des nationalsozialistischen Terrors

Sie haben den Holocaust überlebt und in Nazi-Konzentrationslagern die Hölle erlebt. Seit Jahren kämpfen sie nun unermüdlich gegen das Vergessen und das vergiftete Gedankengut der rechten Szene. „Wir müssen dies alles unseren Kindern und Enkelkindern erzählen, damit das, was wir erlebt haben, nie wieder passiert.“ (Birkenau-Häftling  Jacek Zieliniewicz)

Als Gäste des Maximilian-Kolbe-Werkes und der Diözese Mainz besuchen fünf Zeitzeugen den Odenwald vom 03. bis 09. Mai 2015.  Die Mitglieder der Gruppe wohnen im Kloster Höchst und sind zwischen 75 und 93 Jahren alt. Sie waren in den Konzentrationslagern  Sachsenhausen, Ravensbrück, Buchenwald sowie im Ghetto Sambor oder mussten in Verstecken ums Überleben ringen. Täglich besuchen sie Schulen im Odenwaldkreis, um den Jugendlichen ihre Erlebnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus zu berichten.

Um Interessierten auch außerhalb der Schulen die Möglichkeit zu geben, an den Erfahrungen dieser Menschen teilzuhaben, laden die Initiative ,,Odenwald gegen Rechts", der DGB-Kreisverband Odenwald, die DGB-Jugend Odw.  und Pax Christi zu einer öffentlichen Veranstaltung mit diesen Zeitzeugen am Mittwoch, den 06. 05. 2015 um 19.00 Uhr ins Kloster Höchst,  Kirchberg 3, 64739 Höchst ein. „Fragt uns, wir sind die Letzten“ ist das Motto des Abends, der mit einem Grußwort des Bürgermeisters der Gemeinde Höchst, Herrn Horst Bitsch, eröffnet wird.