„Fragt uns, so lange wir noch antworten können!“

Öffentliche Veranstaltung mit Überlebenden des

 nationalsozialistischen Terrors

am 22. Juni 2016 im Koster Höchst

Sie haben den Holocaust überlebt und in Nazi-Konzentrationslagern die Hölle erlebt. Seit Jahren kämpfen sie unermüdlich gegen das Vergessen und das vergiftete Gedankengut der rechten Szene. „Wir müssen dies alles unseren Kindern und Enkelkindern erzählen, damit das, was wir erlebt haben, nie wieder passiert.“ (Birkenau-Häftling  Jacek Zieliniewicz)

Als Gäste des Maximilian-Kolbe-Werkes und der Diözese Mainz besuchen zum widderholten Male fünf Zeitzeugen den Odenwald vom 19. bis 25. Juni 2016. 

Sie waren in den Konzentrationslagern Sachsenhausen, Ravensbrück, Buchenwald sowie im Ghetto Sambor oder mussten in Verstecken ums Überleben kämpfen. Während ihres Besuches besuchen sie täglich Schulen im Odenwaldkreis, um den Jugendlichen von ihren Erlebnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus zu berichten.

Um Interessierten auch außerhalb der Schulen die Möglichkeit zu geben, an den Erfahrungen dieser Menschen teilzuhaben, laden die Initiative ,,Odenwald gegen Rechts", der DGB-Kreisverband Odenwald, die DGB-Jugend Odw., Pax Christi sowie das Evangelische und Katholische Dekanat Odenwald zu einer öffentlichen Veranstaltung mit diesen Zeitzeugen am Mittwoch, den 22. Juni 2016 um 19.00 Uhr ins Kloster Höchst,  Kirchberg 3, 64739 Höchst ein. „Fragt uns, wir sind die Letzten" ist das Motto des Abends, der mit einem Grußwort des Bürgermeisters der Gemeinde Höchst, Herrn Horst Bitsch, eröffnet wird.