Die Rollbahn

Zeitzeugen und Betroffene sind die Darsteller des 2003 gedrehten Dokumentarfilmes über das KZ-Außenlager Walldorf, der das Schicksal von 1.700 ungarischen Jüdinnen beschreibt, die gefangen gehalten wurden und unter unmenschlichen Bedingungen die erste betonierte Rollbahn am Frankfurter Flughafen bauen mussten.

Im Herbst 1944 wurden sie aus dem Konzentrationslager Ravensbrück in Viehwagen nach Walldorf gebracht, um die Fläche für diese Bahn zu roden und einzuebnen.

Die Frauen mussten, oft nur mit dünner Sommerkleidung ausgestattet,  schwerste körperliche Arbeiten leisten. Sie froren, hungerten und wurden geschlagen. Der Film dokumentiert die Geschichte des Lagers, die erst in den 70er Jahren und in den folgenden 25 Jahren erforscht und aufbereitet wurde.

Unterstützer:      

DGB-Kreisverband Odenwald, DGB-Jugend Odenwald, Gemeinde Reichelsheim, Ev. Michaelsgemeinde Reichelsheim, Zentrum Ökumene der EKHN, Frankfurt