Todesopfer rechtsradikaler Gewalt im Fokus

Höchst im Odenwald 19.03.2018                            Von Gabriele Lermann 

VERNISSAGE Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ präsentiert im Höchster Bürgerhaus eine eindrucksvolle Schau

HÖCHST - Eine Ausstellung, die nicht nur Information, sondern vor allem eine Mahnung ist, zeigt das Bündnis „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ derzeit im Höchster Bürgerhaus. Unter dem Titel „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt in Deutschland seit 1990“ wird an Menschen erinnert, die aus rassistischen und faschistischen Gründen ermordet wurden. Auf ganze 189 Todesopfer aus den Jahren 1990 bis 2014 weist die Ausstellung, die vom Bündnis selbst erarbeitet wurde, hin.

Auch NSU-Morde werden thematisiert.

Ein Appell an die Menschen Europas

OE 19.09.2017 Gabriele Lermann

Ausstellung: Amnesty International zeigt anhand einer Wanderausstellung die Situation an Europas Grenzen  

AI-Referentin Ingeborg Heck-Böckler erklärt ihre Ausstellungswände. Im Vordegrund (von links) Aristide Sambou, Koordinator der IKW Odenwald, Hussein Aljak, in Höchst lebender syrischer Flüchtling, dahinter (von links) Harald Staier von Odenwälder Bündnis gegen Rechts und der erste Gemeindebeigeordnete Karl-Heinz Amos.

 

Höchst. Bilder, Fakten und Daten, die tief berühren, zeigt derzeit eine Ausstellung der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ (AI) im Höchster Rathaus. Bei gutem Zuspruch fang die Vernissage am vergangenen Donnerstag statt. 

„Europa was machst du an deinen Grenzen“ titelt die Wanderausstellung, die das Odenwälder Bündnis gegen rechts im Rahmen der Interkulturellen Woche nach Höchst geholt hat.

Sie starben, weil sie anders aussahen, anders dachten, anders lebten.

Ergänzend zur Schau „Mensch, du hast Recht(e)“ werden die Morde heutiger Rechtsextremer in der Ausstellung „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990“ thematisiert.

Banal, irritierend, brutal

Odenwälder Echo

Michelstadt 11.10.2016

Von Michel Lang

HITLERS TISCHGESPRÄCHE Theaterstück bereichert Feier von „Odenwald gegen Rechts“

MICHELSTADT - „Hitlers Tischgespräche“ brachte der Historiker und Kabarettist Andreas Breiing auf die Bühne des Patat-Kellers in Michelstadt. Das dokumentarische Theaterstück war Höhepunkt der Feier zum zehnjährigen Bestehen von „Odenwald gegen Rechts“.

Das Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ als Anzuhörende zum Thema Rechtsextremismus im Hessischen Landtag

 „Mit Flüchtlingen und Asyl hat die rechte Szene ihr absolutes Thema gefunden“. Diese Aussage des hessischen Verfassungschutzpräsidenten Robert Schäfer bei der Anhörung im Wiesbadener Landtag am 7.9. fasste kurz zusammen, was primär während der 6-stündigen Veranstaltung erörtert wurde. Bei der besonderen Affinität der Rechtsextremisten zu Waffen und Gewalt könnten deren Straftaten auch in Terrorismus enden, warnt Schäfer.

„Habe keinen Hass mehr – das ist mein Sieg“

Echo – online 27.06.2016  

FRIEDENSARBEIT Polnische Zeitzeugen berichten vor Schulklassen und auch öffentlich im Kloster Höchst

Wie AfD-Kandidaten im Odenwald politische Gegner und Flüchtlinge diffamieren

 

OE 3.3.2016

Von Regine Herrmann 

ODENWALDKREIS - Wie fast überall in Südhessen tritt die Alternative für Deutschland (AfD) auch im Odenwaldkreis zur Wahl am Sonntag an. Auf den Facebook-Seiten einiger Kreistagskandidaten wird Hetze gegen Flüchtlinge verbreitet und der politische Gegner diffamiert.

Eine Dokumentation des Grauens

OE 25.01.2016

Von Manfred Giebenhain

AUSSTELLUNG Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ erinnert im

Landratsamt an „Todesopfer menschlicher Gewalt“

ERBACH - Die Schicksale von 189 Todesopfern rassistischer Gewalt in Deutschland dokumentiert eine Ausstellung des Bündnisses „Odenwald gegen Rechts“, die noch bis März im Erbacher Landratsamt zu sehen ist. Sie ergänzt die Präsentation „Legalisierter Raub“ in Michelstadt.

Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990 in Deutschland

Landratsamt und Bündnis "Odenwald gegen Rechts" zeigen Ausstellung

Die Todesopfer der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) sind einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. Auch an die tödlichen Brandanschläge von Mölln und Solingen erinnern sich viele. Aber wer weiß heute noch, dass der 17-jährige Schüler Nihad Yusufoglu am 28. Dezember 1990 in Hachenburg (Rheinland-Pfalz) sterben musste? Ein gleichaltriger Nazi-Skinhead tötete ihn mit einem Messerstich ins Herz? An ihn und andere Opfer erinnert die Ausstellung „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990“, die am Donnerstag, 21. Januar 2016, 17.30 Uhr, im Landratsamt in Erbach eröffnet wird.

Erbacher Häftlinge im Konzentrationslager

OE, Michelstadt 18.01.2016

NAZITERROR

Ramona Dehoff hält Osthofen-Vortrag im Michelstädter Rathaus

MICHELSTADT - (est). Von der Geschichte der Häftlinge des Konzentrationslagers Osthofen, vor allem von denen aus dem Kreis Erbach, berichtet Ramona Dehoff, Geschäftsführerin des Fördervereins Projekt Osthofen, am Dienstag (19.) ab 19 Uhr im Historischen Rathaus Michelstadt.